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Schweres Erdbeben in Indonesien

Wir wollten euch nur sagen, das es uns gut geht. Das besagte Erdbeeben in Indonesien hat uns nicht getroffen. Wir wohnen ca. 1500 Kilometer davon entfernt. 

Auch unsere frühere Heimat Palu, ist über 700 Kilometer davon entfernt und hat nichts mitbekommen.

Indonesien ist ein Inselstaat mit über 17.000 Inseln. Von Osten nach Westen, ist das Land ca 5300 Kilometer in Länge. Das ist vergleichbar mit Amerika, von Osten nach Westen.

Soweit wir mitbekommen haben, geht es den betroffenen gut.

Liebe Grüße aus Papua, Indonesien

Eure Geigers

Neuer Film online

Heute, ein Jahr nach dem schlimmen Erdbeeben in unserer Heimatstadt Palu, Indonesien, haben wir einen Film veröffentlicht. 

Es gibt heute auch einen Zeitungsbericht über unsere Arbeit, in der lokalen Zeitung:

Obermain Tagblatt

Schau mal hier, 



Noch immer ist die Stadt im wiederaufbau. Am 2.10. fliegen wir wieder zurück nach Palu.

Wer gerne Spenden möchte für die Wiederaufbauhilfe in Palu, kann das gerne tun:


VDM eV 27211 Bassum

IBAN: DE33 2916 7624 0012 5776 00

BIC: GENODEF1SHR

Volksbank Syke

Vermerk: Fortbildung AC417600


Die Spenden sind Steuerabzugsfähig.

NACHHALTIGKEIT - Investition - Schulung

Seit über 6 Jahren, leben und arbeiten wir als Familie nun schon im Ausland. Wir haben hunderte Menschenleben verändern können, durch die Hilfe des Hubschraubers. 

In dem kurzen Moment, in dem man einer notleitenden Person ein Hilfspaket übereicht, kann man sich nicht dessen Namen merken, aber der Augenblick, die strahlenden Augen und der dankbare Ausdruck, bleibt einem immer in Erinnerung. Zu gerne würde man wissen, wie es dieser Person nun geht. 

MAFDR-Ind-2018-10-165


2019 soll ein Jahr von Investition sein. Unsere Organisation bildet das erste Mal in den fast 48 Jahren ihrer Geschichte, einheimische Piloten aus. Das bedeutet, Matthias wird ein Teil davon sein, in das Leben indonesischer Piloten zu investieren, die später einmal den Flugdienst fortsetzen werden. 

Der Vorteil ist, dass einheimische Piloten keine Arbeitserlaubnis mehr brauchen. Sie beherrschen Sprache und Kultur ganz natürlich. Dies erleichtert die Arbeit enorm, bringt jedoch auch seine eigenen Herausforderungen mit sich. Diese Piloten müssen zunächst auf hohen Standarts gebracht werden, um später einmal diese Hubschrauber fliegen zu können. 

Unsere Piloten verzichten grundsätzlich auf ein Entgelt für ihre Arbeit und beziehen ihren Lebensunterhalt in der Regel durch private Unterstützer. Trotz diesem Anspruch, der für ausländische, wie einheimische Piloten gleichermaßen gilt, fanden sich sechs hoch engagierte Kandidaten. Sie haben sich bereit erklärt, diese hochqualifizierte Arbeit ebenfalls ohne Entgelt weiterzuführen. Die ersten, gundlegenden Kurse dafür haben sie bereits absolviert. 

Es ist von enormer Wichtigkeit, die in der Luftfahrt üblichen hohen Arbeits- und Sicherheitsstandarts auch an unsere neuen Piloten weiterzugeben. Dies wird durch verschiedene speziell zugeschnittene Schulungen gewährleistet. Leider übersteigt eine solch qualitativ Hochwertige Ausbildung die finanziellen Möglichkeiten der indonesischen Kandidaten weit.

Unser Wunsch ist es diese Piloten dennoch, ohne irgendwelche Einbußen in der Qualität, auf höchstmöglichem Niveau zu schulen.

Durch großzügiges Entgegenkommen bei einem Großteil der Schulungskosten durch den HST (Helicopter Service Thüringen) konnten die aufzubringenden Kosten bereits auf 30.000,- Euro reduziert werden.

Wer sich beteilen möchte, diese Kosten zu decken, kann gerne Spenden. Alle Spenden sind selbstverständlich Steuer abzugsfähig. Eine Bestätigung hierfür wird standartmäßig am Jahresende durch die VDM verschickt.

Wir Bedanken uns im Namen der indonesischen Piloten für jeden Euro den Sie in dieses Projekt investieren und werden selbstverständlich regelmäßig Bericht über den Verlauf der Ausbildung vor Ort erstatten.


Spenden an:

VDM eV 27211 Bassum

IBAN: DE33 2916 7624 0012 5776 00

BIC: GENODEF1SHR

Volksbank Syke

Vermerk: AC417600 Fortbildung


Ohne Titel

Foto der potentiellen künftigen einheimischen Piloten in Indonesien


Katastophenhilfe in Sulawesi


Nach dem verheerenden Erdbeben und dem anschliessenden Tsunami auf der indonesischen Insel Sulawesi wurden mehrere hundert Menschen in den Tod gerissen und tausende verloren alles, was sie besassen. Wir konnten gemeinsam mit unseren Partnern Nahrungsmittel, sauberes Wasser, Medizin, Rettungsteams und Ärzte in die verschiedenen Gebiete fliegen und helfen.

 Wir verteilten mehrere Hilfsgüter, Ärtzte und Medizin in die betroffenen Gebiete. Dank der präzisen und effektiven Organisation konnten bis heute  u.a. 28`293 kg Güter und 446 Personen zu 37 verschiedenen Orten gebracht werden.

Unsere Hilfe geht weiter!

Verschollener orientiert sich am Heli


Etwa 1,5 Flugstunden östlich von Palu betreuen wir ein Team und die Stammesleute der Saluan. Vor ein paar Monaten verschwand dort ein Mann aus Angst vor medizinischen Geräten in den Urwald und ward nicht mehr gesehen.

 

Er rannte tagelang wie in Trance durch den Dschungel und hatte, als er wieder zu sich kam, völlig die Orientierung verloren. Ohne Machete konnte er sich nur schwer ernähren und war bald am Ende seiner Kräfte. Er versuchte, auf einen Baum zu klettern, um sich zu orientieren, als der Helikopter über seinen Kopf flog. Da er weiss, wo der Heli immer landet, hatte er nun einen Anhaltspunkt und wanderte in die richtige Richtung. Ein paar Stammesleute fanden ihn kurz darauf und brachten ihn, geschwächt, aber lebend zu seiner Familie, die ihn überglücklich in Empfang nahm. Die Wahrscheinlichkeit nach so einer Zeit alleine im Urwald lebend zurückzukehren ist gleich null. Das wissen die Saluan nur zu gut. Es ist ein Wunder und wir freuen uns, dass Gott den Heli auf so ungewöhnliche Art und Weise gebraucht hat, um ein weiteres Menschenleben zu retten!

2018 09 27 Verschollen

 

Wertvoll genug für teuren Helitransport?


Manchmal lässt es sich einrichten, dass wir als Familie mit dem Heli mitgenommen werden können. So nutzten wir die Gelegenheit, unsere Freunde in einem Stamm zu besuchen. Sie leben dort als einzige Familie unter den Stammesleuten und haben sich unglaublich über unseren Besuch gefreut! Aber nicht nur für die Familien ist so ein Besuch ermutigend und wichtig; auch für die Stammesleute bedeutet es sehr viel, die Familie des Piloten kennenzulernen.

2018 04 19 Wertvoll


In beziehungsorientierten Kulturen ist ein solcher Besuch von grossem Wert. Sie sehen, dass wir ihnen vertrauen, ihr Essen essen und unser Kind mit ihren Kindern spielen und auf den Dschungelpfaden wandern lassen. Das vergrössert gleichzeitig ihr Vertrauen in unsere Absichten und in das Fliegen mit dem Heli. Täglich kamen Besucher von umliegenden Hütten und Dörfern zu uns, um uns kennenzulernen. Auch wir besuchten einige der Menschen im näheren Umfeld. Dabei erfuhren wir, dass drei Männer durch zu harte Arbeit an schweren Leistenbrüchen litten. Sie konnten ihre Gärten (ihre Hauptnahrungsquelle), die an den steilen Berghängen angelegt werden, nicht mehr bestellen. Auch die beschwerliche Reise zum Arzt (erst zu Fuss, dann mit dem Motorrad) über schmale Pfade, war ihnen nicht mehr möglich.

 

Wir boten ihnen an, sie mit dem Heli in die Stadt mitzunehmen, wo ein befreundeter Arzt den kleinen Eingriff kostenlos vornehmen würde. Sie waren etwas überrascht, dass sie mit ihrer nicht lebensbedrohenden Krankheit es wert sind, mit dem Heli ausgeflogen zu werden.

 

Wir sind dankbar, dass wir diesen Menschen dank Ihrer Unterstützung sagen können «Ja, ihr seid es wert!» Wer Hilfe braucht, dem wollen und können wir dank all unserer Gönner ohne zu Zögern helfen!


Neuer Film

Leider ist der Video nur auf Englisch zu sehen. Eine deutsche Version folgt:



Photo

Der Strand bei uns um die Ecke! Wunderschön!


Beim letzten Einsatz, brachten wir über 100 Leute mit dem Heli zur Konferenz. Der einzige Landeplatz war die Sandbank am Fluss!


Neues Video


Selbstlose Nächstenliebe überzeugt!

Cici aus dem Wana-Stamm war einer der Ersten in seinem Dorf, die zum Glauben kamen, als die Gute Nachricht zu ihnen durchdrang. Nach und nach bekehrte sich fast das ganze Dorf. Cici’s Vater, der das Evangelium wieder und wieder hörte und ablehnte, zog schließlich gemeinsam mit einigen anderen, die mit den Christen nichts zu tun haben wollten, fort. Sie wollten nichts mehr mit ihren Verwandten und Bekannten im Dorf zu tun haben, geschweige denn vom Evangelium.


Der schlimm vereiterte Fuß

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Cici hilft seinem Vater in den Hubschrauber

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Vor einiger Zeit nun wurde Cici’s Vater sehr krank. Eine Wunde an seinem Bein hatte sich schlimm entzündet. Er versuchte die traditionelle Methode und besuchte den Zauberdoktor. Dies half seinem Bein aber nicht. Es sah aus, als müsse das Bein amputiert werden. Cici ersuchte die Missionare um Hilfe. Per Hubschrauber wurde sein Vater ins Krankenhaus geflogen, um dort die dringend nötige Behandlung zu erfahren. Die selbstlose Hilfsbereitschaft aller bei dieser Rettung involvierten Christen berührte sein Herz so sehr, dass auch er schließlich erkannte, dass dies ein Gott ist, der ihn Bedingungslos liebt! Unter Tränen übergab er sein Leben Jesus. Als er aus dem Krankenhaus entlassen wurde nutzen sein Sohn Cici die Zeit, seinem Vater das Wort Gottes näher zu bringen. Bei unserem letzten Flug in den Wana Stamm, nahmen wir Cici und seinen Vater zurück in seine Heimat. Diesmal möchte Cici's Vater aber bei seiner Familie leben, die er vor vielen Jahren wegen des Evangeliums verlassen hatte. 

Cici trägt seinen Vater zum Hubschrauber

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Wie wunderbar ist es doch, wenn das Evangelium nicht nur Heilung am Körper bringt, sondern auch Heilung und Frieden in eine getrennte Familie.


© M u L Geiger 2020